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Guild Wars |
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Neue Helden braucht das Land...
Von: hanueh, 25.09.2006 |
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Das Problem von Fortsetzungen und Folgekapiteln ist die Wiederholung. Endlos Neues zu erfinden, fällt schwer. Was erwartet ein Spieler vom dritten Kapitel einer bisher gelungenen Spielesaga? Natürlich adäquate Qualität und Tausende von Neuerungen und Verbesserungen, ohne dass bewährte Spielprinzipien komplett über den Haufen geworfen werden müssen. Dementsprechend gespannt warteten unzählige Fans der Guild Wars Saga – und solche, die es noch werden möchten – auf das vergangene Wochenende, um mit den zwei neuen Klassen – Paragon und Derwisch – auf dem neuen Kontinent Elona in das Spiel hineinzuschnuppern, welches ArenaNet am 27. Oktober dieses Jahres präsentieren wird: Guild Wars Nightfall. Im Vorfeld berichteten wir bereits über einige interessante Neuerungen, mit denen der Spieler bedient werden soll. Die Gelegenheit, aus Hörensagen überprüfte Informationen zu machen, lassen wir uns natürlich nicht entgehen.
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Aber besonders das angepriesene Heldensystem schien uns einen Blick wert: wird hier tatsächlich das Party-Rollenspiel-Gefühl von Klassikern wie Stonekeep, Baldur’s Gate, Dungeon Siege u.ä. entstehen können? Kann der Spieler endlich der trotz allem nur begrenzt flexiblen KI der allseits beliebten – oder gehassten – Gefolgsleute durch direkteres Management unter die Arme greifen? Wie spielen sich die neuen Klassen, was ist mit neuen Missionen und Questen, wie sehen die neuen Rüstungen und Waffen aus, taugen die neuen Fertigkeiten, und, und, und … Einen Überblick über das allgemeine Spielgefühl erhaltet ihr hier.
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Der Held – was er verspricht Die Neuerung wird schnell deutlich, wenn man sein Inventar öffnet: Neben dem Portrait des eigenen Charakters warten drei leere Felder darauf, von Helden ausgefüllt zu werden, unschwer erschließt sich daraus die Vermutung, zwischen den Ausrüstungsfenstern der Helden hin- und her schalten zu können… dem Jäger und Sammler schießt ein verwerflicher Gedanke durchs Hirn: Mulis, die mitlaufen, tragen und kämpfen können. Doch bevor alte Rollenspieler-Reflexe zusätzliche Nervenbahnen durchzucken, die Ernüchterung. Das Inventar unter den Helden ist unser eigenes, wir „teilen“ uns den Lagerplatz. Einzig die beiden Hände der Helden dürfen mit Waffen und Gegenständen bestückt werden, zum Glück können sie auf unseren Charakter angepasste Gegenstände führen. Einen Einfluss auf die Rüstung unserer Getreuen haben wir nur insoweit, als dass Runen einbaubar sein werden und im Laufe von Missionen/Quests die Optik variiert. Einfärbbar sind die Heldenrüstungen ebenso wenig wie austauschbar, allerdings wächst der Rüstwert mit zunehmender Stufe des Helden.
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